Aufstellungen bei Migräne – wenn der Schmerz eine tiefere Botschaft hat

Migräne ist mehr als ein körperliches Symptom – sie kann Ausdruck innerer Spannungen, ungelöster Konflikte oder tiefer emotionaler Belastungen sein. Viele Betroffene erleben Migräneanfälle als wiederkehrende „Warnsignale“ des Körpers, für die es auf den ersten Blick keine klare Ursache gibt.

Systemische Aufstellungen helfen, den Blick unter die Oberfläche zu richten.

In einer Aufstellung werden unbewusste Dynamiken sichtbar gemacht – sei es im familiären System, im beruflichen Umfeld oder im inneren Erleben der betroffenen Person. Oft zeigen sich dabei Verstrickungen, übernommene Lasten oder nicht gelebte Bedürfnisse, die im Alltag unbemerkt bleiben, sich aber in Form von Migräne äußern können.

Was Sie durch eine Aufstellung gewinnen können:

1. Reduzierung von Stresshormonen

Emotionale Konflikte und ungelöste familiäre Dynamiken können chronischen Stress verursachen, was zur Freisetzung von Stresshormonen wie Cortisol führt. Ein hoher Cortisolspiegel kann Entzündungen fördern und das Nervensystem überreizen, was Migräne auslösen oder verschlimmern kann. Durch die Auflösung emotionaler Konflikte und die dahergehende Reduzierung von Stress wird die Ausschüttung von Stresshormonen verringert, was zu einer Entspannung des Körpers und einer Reduktion von Migräneanfällen führen kann.

2. Verbesserung der Durchblutung

Stress und emotionale Anspannung können zu Muskelverspannungen und einer eingeschränkten Durchblutung führen, insbesondere im Nacken- und Kopfbereich. Dies kann die Blutversorgung des Gehirns beeinträchtigen und Migräne auslösen. Systemische Aufstellungen helfen, emotionale Spannungen abzubauen, was wiederum die Muskelentspannung fördert und die Durchblutung verbessert. Eine bessere Durchblutung kann dazu beitragen, Migräneanfälle zu lindern oder zu verhindern.

3. Normalisierung des Nervensystems

Das vegetative Nervensystem, das für die unwillkürlichen Körperfunktionen verantwortlich ist, reagiert empfindlich auf emotionale und psychische Belastungen. Eine chronische Aktivierung des sympathischen Nervensystems (Stressreaktion) kann Migräne fördern. Durch die Bearbeitung und Lösung emotionaler Konflikte wird das parasympathische Nervensystem aktiviert, was zu einer allgemeinen Beruhigung und Normalisierung der Körperfunktionen führt. Diese Balance im Nervensystem kann die Häufigkeit und Intensität von Migräneanfällen reduzieren.

4. Verbesserung des Schlafs

Migräne ist oft mit Schlafstörungen verbunden. Belastungen und familiäre Konflikte können den Schlaf negativ beeinflussen. Systemische Aufstellungen können helfen, psychische Lasten zu mindern, was zu einer Verbesserung der Schlafqualität führt. Ein erholsamer Schlaf ist entscheidend für die Regeneration des Körpers und kann Migräneanfälle verringern.

5. Stärkung des Immunsystems

Chronischer Stress und ungelöste Konflikte können das Immunsystem schwächen, was den Körper anfälliger für Entzündungen und Krankheiten macht. Eine geschwächte Immunabwehr kann auch Migräne begünstigen. Durch die emotionale Entlastung und die Reduzierung von Stress wird das Immunsystem gestärkt, was zu einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit und einer Reduktion von Migräne führen kann.

6. Reduktion von Muskelverspannungen

Emotionale Anspannung kann zu chronischen Muskelverspannungen führen, besonders im Nacken-, Schulter- und Kopfbereich, die oft mit Migräne in Verbindung stehen. Die Arbeit in einer systemischen Aufstellung kann helfen, diese Spannungen zu lösen, indem sie die zugrunde liegenden emotionalen Ursachen adressiert. Entspannte Muskeln können dazu beitragen, die Intensität und Häufigkeit von Migräneanfällen zu reduzieren.

Systemische Aufstellungen ersetzen keine medizinische Behandlung – sie ergänzen sie auf einer tieferen, emotionalen Ebene. Für viele Menschen, die unter chronischer oder wiederkehrender Migräne leiden, kann die Aufstellungsarbeit ein Wendepunkt sein: Weg von der reinen Symptombekämpfung, hin zu einem besseren Verständnis der inneren Zusammenhänge.

Spüren Sie, dass Ihre Migräne mehr ist als ein körperliches Phänomen? Dann lade ich Sie herzlich ein, sich mit mir auf die Suche nach den tieferen Ebenen Ihrer Geschichte zu machen.

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. (Rumi)

Dauer

Die Dauer einer systemischen Aufstellung ist individuell unterschiedlich. Für das Vorgespräch rechne ich mit ca. 30 Minuten; für die Aufstellung inkl. Nachgespräch ca. 1,5 Stunden.

Planen Sie daher bitte genügend Zeit ein.

Kosten

Basiszeit (Vorgespräch ca. 0,5h und 1,5h Aufstellung) CHF 250,- 
(CHF 125,- / Stunde) — jede weitere 5 Minuten CHF 10,-

Die Bezahlung erfolgt direkt nach der Aufstellung in bar, Paypal oder per TWINT.
Nicht eingehaltene Termine, erlaube ich mir mit CHF 200,- zu berechnen.

Ich bin nicht Krankenkassen anerkannt.

Vorteile für Selbstzahler:

  • Schneller und unkomplizierter Beginn ohne lange Wartezeiten.
  • Ihr Anliegen bleibt privat, keine öffentliche Institution (Krankenkasse etc.) erhält Informationen.

Die aufgeführten Methoden ersetzen keine psychologische, psychiatrische oder ärztliche Therapie. Eine normale psychische, medikamentenfreie (Psychopharmaka) Verfassung sind Voraussetzung für eine systemische Beratung.